Das erste Saunabad

Nun geht es in die Sauna-Kabine: Mit Ihrem Sauna-Handtuch betreten Sie die Kabine. Sie finden Bänke in unterschiedlicher Höhe, wobei gilt: je höher, desto wärmer. Setzen oder legen Sie sich immer auf Ihr Sauna-Handtuch als Unterlage. Schauen Sie im Zweifel einfach zu ihrem Nachbarn, wie er das Handtuch untergelegt hat. In der Sauna gilt der Grundsatz „keinen Schweiss auf Holz“! Haben Sie nicht den Anspruch unbedingt die Dauer des Ablaufes einer Sanduhr (meistens läuft die Sanduhr 15 Minuten) innerhalb der Kabine zu verbleiben. Die Sanduhr kann der Orientierung dienen, aber wenn Sie nach fünf oder sieben Minuten das Bedürfnis haben, verlassen Sie die Sauna. Wie bereits erwähnt: Je weiter oben Sie sich niederlassen, desto heisser ist dort das Klima. Zu Beginn des Saunabaden empfiehlt es sich, sich auf die Pritsche zu legen und den Körper einer gleichmässigen Hitze auszusetzen. Die Erhitzung des Kopfes im Vergleich zum restlichen Körper könnte als unangenehm empfunden werden. Das Gefühl „genug geschwitzt, jetzt eine herrliche Erfrischung!“ kommt nicht immer zur gleichen Zeit. Im Allgemeinen ist dies nach 8 bis 12, höchstens 15 Minuten der Fall.

Der Aufguss

Sollten Sie ihren ersten Aufguss geniessen, fragen Sie den "Aufgiesser" vorher, wie lange der Aufguss in etwa dauert. Falls Sie bei Ihrem ersten Besuch einen Spezialaufguss von 12 oder 15 Minuten Dauer miterleben, ist das vielleicht zu anstrengend. Wenn Sie den Aufguss nicht mehr aushalten, verlassen Sie die Saunakabine bitte sofort. Es mag Gäste geben, die murren, denn wenn möglich, sollte während des Aufgusses die Tür geschlossen bleiben, aber die Gesundheit sollte Ihnen wichtiger sein. Überschätzen Sie sich zu Beginn nicht, sondern lernen Sie das Saunieren langsam und mit Bedacht, dann haben Sie nachhaltig Freude an diesem Erlebnis.

Was passiert beim Aufguss? Für viele Gäste ist der Aufguss das Erlebnis beim Saunen, ein guter Aufguss kann vor allem auch erheblich zum Wohlbefinden beitragen. In der Regel wird der Aufguss mit Wasser durchgeführt, neuerdings verwendet man jedoch auch immer häufiger zerstossenes Eis. Wasser oder Eis wird mit einer Schöpfkelle langsam auf die Saunasteine gegeben, dadurch entsteht Dampf und die Luftfeuchtigkeit in der Sauna wird kurzzeitig erhöht. Die Aufguss-Qualität hängt naturgemäss sehr von der jeweiligen Sauna ab, ebenso aber auch vom Sauna-bzw. Bademeister, der den Aufguss durchführt. Ein guter Aufguss wird regelrecht zelebriert und kann dann bis zu einer Viertelstunde dauern. Meist erfolgt dieser in drei Phasen, mit viel Zeit dazwischen und vor allem: mit dem richtigen Wedeln. Dieses will gelernt sein, denn dadurch wird die Wärmeverteilung im Sauna-Raum verändert – und das bringt dem Gast erst den eigentlichen Genuss.

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Die Aufguss-Zusätze

Die dem Aufguss beigemischten Zusätze sind ätherische Öle oder natur-identische Aromastoffe. Den Unterschied zwischen den verschiedenen Sorten riecht und spürt der Gast deutlich. Häufig werden die Zusätze stündlich gewechselt, in vielen Saunen zeigen auch Informationstafeln an, wann und wo welcher Zusatz verwendet wird. Hilfreich ist es, wenn der Saunameister vor dem Aufguss kurz erklärt, um welchen Duft es sich handelt und dessen Wirkung beschreibt. Zu den zahlreichen verschiedenen Ölen und Aromen, die für Aufgusszusätze benutzt werden, gehören Eukalyptus, Pfefferminze, Rosmarin, Nadelbaumöle, Zitrusfrüchte (Orange, Zitrone oder Mandarine) und Kräuter (z. B. Lavendel, Melisse und Kamille). Zunehmend werden auch andere Fruchtaromen gewählt wie Apfel, Kirsche, Pflaume und Erdbeere. Bei dieser Vielzahl an Möglichkeiten findet jeder Gast mit Sicherheit seinen Lieblingsduft heraus.

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Der Honig-Aufguss

Zunächst ein normaler Aufguss, mit oder ohne Zusätzen, dann wird nach der ersten Aufwärmphase Honig gereicht, mit dem sich die Gäste in der Sauna einreiben. Das ist sehr wohltuend und reinigend.

Salz- Peeling

Wird sowohl in der Sauna als auch im Dampfbad durchgeführt. Es gibt zahlreiche Varianten, grundsätzlich reibt man dabei aber nach der Aufwärmphase den Körper komplett mit Mineralsalz ein. (Achtung, nicht in die Augen, Genitalien oder Wunden!) Das Einreiben erfolgt in manchen Saunen innerhalb des Saunaraumes, in anderen Saunen geht der Gast dafür hinaus, anschließend geht der Aufguss weiter. Das Ergebnis ist eine spürbar glatte Haut, da durch das Peeling die oberen Hautzellen abgerubbelt werden

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Gluthauch

Damit bezeichnet man traditionell im Grunde den Wasserdampf, der beim Aufguss auf die Haut trifft. Hier jedoch ist folgende Aufgussvariante gemeint: Mineralsalz wird mit Minze vermischt und, wie beim Salz-Peeling beschrieben, auf dem Körper verteilt.

Aufgussvarianten

Es gibt zahlreiche weitere Varianten, die oft saunenspezifisch sind; so wird in einigen Saunen während des Aufgusses Obst, zum Beispiel Apfelsinen-, Zitronen-, oder Apfelscheiben angeboten. Häufig gibt es auch Eis, um den erhitzten Körper etwas zu kühlen. Angenehm ist auch, wenn man nach dem Aufguss aus der Sauna kommt und ein Saft gereicht wird. Das alles sind zwar nur kleine Gesten, aber durch sie wird ein Aufenthalt mit wenig Aufwand bedeutend angenehmer – und daher sind dies dann möglicherweise Gründe um Wiederzukommen.

Abkühlung

Nach dem Saunieren beginnen Sie die Abkühlphase an der frischen Luft. Ihre Lungen brauchen Sauerstoff. Aber bleiben Sie nicht zu lange im Aussenbereich, denn um so grösser ist die Überwindung, die Kaltduschen zu benutzen.
Von der Wirkung des Abkühlens: Auch diese ist, wie beim Saunen nahezu alles, sehr von persönlichen Vorlieben geprägt. Während der Eine darauf schwört, man müsse zunächst an die frische Luft, besteht der Nächste, darauf sich mit Wasser abzukühlen. Dies sollte herzfern beginnen (Füsse, Beine, Hände, Arme und zuletzt der Rumpf). Wir stellen hier zwei der gängigsten Angebote vor – probieren Sie, was Ihnen am ehesten entspricht.

Die Schwallbrause

 Die Schwallbrause ist in nahezu allen Saunen zu finden. Ein breit gefächerter Strahl kommt auf Sie herunter, viel Wasser pro Zeiteinheit, jedoch in der Regel mit wenig Druck.

Der Kneipp-Schlauch

Der Kneipp-Schlauch kostet oft viel Überwindung, aber er erfrischt ungemein. Die Empfehlung ist, mit "wanderndem Strahl" auf der rechten Körperseite, und zwar am Fuß zu beginnen, und sich dann in kreisenden Bewegungen dem Herzen zu nähern wie oben beschrieben.

Wichtig ist eine ausreichende Abkühlung nach dem letzten Saunagang, um ein Nachschwitzen in die Kleidung zu vermeiden.

Das Fussbad

Jede Abkühlung verengt die Blutgefässe in der Haut, die Erweiterung beschleunigt man mit einem warmen Fussbad. Man wärmt die Füsse 3-5 Minuten, bis sich am ganzen Rücken ein wohliges Wärmegefühl einstellt. Danach wendet man wieder Kaltwasser an, um die geweiteten Gefässe wieder zu verengen. Dieses „Spiel“ bewirkt ein gutes Training der Blutgefässe. 

Entspannung

Saunabaden und Ruhen hängt für viele Gäste eng zusammen. Diesem Wunsch tragen die Sauna-Anlagen Rechnung, denn es wird ein grosses Augenmerk auf das Thema Ruheraum gelegt. Neben Liegen, die häufig in den verschiedensten Bereichen der Anlagen zu finden sind, gibt es häufig gesondert ausgewiesene Ruheräume, zum Teil mit äusserst gemütlichen Liegen – mit oder ohne Decken. Es gibt Meditations-Ruheräume, Ruheräume mit beheizten Liegen und vieles mehr. Die Ruhephase nach den einzelnen Gängen ist wichtig: Schauen Sie sich die gebotenen Möglichkeiten an, und entspannen Sie. Zwischen den einzelnen Saunagängen lassen Sie sich zu Beginn ruhig eine halbe Stunde Zeit, bis Sie Ihren eigenen Rhythmus gefunden haben. Nutzen Sie die Angebote innerhalb der Anlagen, die Tauchbecken, die Wechselfussbäder, die Dampfbäder und vieles mehr.

Das Trinken

Saunieren bedeutet einen hohen Flüssigkeitsverlust. Es gibt verschiedene Theorien, wovon eine besagt, man solle während des Saunabesuches nichts trinken, da ansonsten nur das Mineralwasser ausgeschwitzt wird. Eine andere These besagt: Viel trinken, damit der Körper optimal entschlackt wird. Wie bei vielen Dingen liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Wenn Sie das Bedürfnis haben, trinken Sie – am besten Mineralwasser – so viel, wie Ihnen gut tut. Nach dem Saunabesuch sollten Sie in jedem Fall Ihrem Körper genügend Flüssigkeit zur Verfügung stellen. Die Vorlieben sind sicher unterschiedlich, am sinnvollsten ist auch hier Mineralwasser, aber jeder sucht sich das aus, was ihm am ehesten entspricht. Ein bis zwei Liter Flüssigkeit nach dem Saunen sollten Sie Ihrem Körper jedoch zuführen.