Die kleine Sauna-Fibel

Tipps für den Sauna-Neuling

Allgemeine Hinweise

Meinungen zum „richtigen“ Saunabaden gibt es unzählige, in dieser Fibel sollen Ihnen einige Methoden vorgestellt werden. Bitte verstehen Sie diese lediglich als Empfehlung! Im Laufe der Zeit ergeben sich ganz individuelle Rituale. Der Hauptzweck des Saunabesuchs ist das Erreichen von Wohlbefinden und die Entspannung für Körper und Geist. In der heutigen Zeit werden die verschiedensten Kästen und Tonnen, Gürtel und Stoffverschläge beworben, um den Menschen zum Schwitzen zu bringen. Aber als Sauna sollte auch nur eine wirkliche Sauna bezeichnet werden.

Ist Saunabaden gesund und nehme ich durch ein Saunabad ab?

Zuallererst sollte mit einem weit verbreitenden Irrglauben aufgeräumt werden: Bei einem Saunabad verliert man Gewicht, aber man wird dadurch nicht schlank. Der tatsächliche Gewichtsverlust ist ausschliesslich auf das „Ausschwemmen“ der Körperflüssigkeit zurückzuführen. Während eines Saunabades erwärmt sich die Haut schnell um 2 bis 4 °C. Das empfundene Hitzegefühl ist relativ stark und der Körper wehrt sich dagegen mit der Produktion von Schweiss. Diese Verdunstung kühlt die Haut ab. Die erste Schweissbildung wird meist nicht wahrgenommen da der Schweiss aufgrund der hohen Umgebungstemperatur direkt auf der Haut verdunstet. Die Temperatur im Körperinneren steigt zwar stetig, allerdings nicht so stark und schnell an. Personen mit Blutdruckproblemen oder Herzkrankheiten sollten jedoch vor dem Saunabesuch zur Vorsicht einen Arzt befragen. Aus Erfahrung ist bekannt, dass sich ein Saunabad äusserst günstig auf das subjektive Wohlbefinden auswirkt, Sportler kurieren dort Muskelverletzungen aus und auch zur „Katerbekämpfung“ soll es kein besseres Mittel geben. Das Saunabad bietet körperliche und seelische Entspannung, Leistungssteigerung und verbessert die Blutgefässreaktion.

Wie oft sollte man die Sauna besuchen?

Meist baden die Saunagänger wöchentlich einmal, wenige auch zweimal. Etwa eine Woche hält die Verbesserung der Blutgefässreaktion an. Dies bedeutet eine weitgehende Vorbeugung gegen Erkältungen und Grippe, wenn dies regelmässig (wöchentlich) wiederholt wird. Während eines Bades sollte man den Wechsel „Schwitzen/Abkühlen“ 2-3 mal wiederholen. Einsteigern empfehlen wir zu Beginn zwei Anwendungen. 

Die Beheizung der Sauna, die Sauna-Öfen

Die Wärmeerzeugung erfolgt am häufigsten mit einem Elektro-Ofen, der mit Sauna-Steinen befüllt ist. Durch Frischluftzuführung unterhalb des Ofens wird ein durch die Konvektion begünstigter Luftaustausch und damit verbundener hoher Sauerstoffgehalt erreicht. Die Heizschlangen erwärmen die Steine und die Umgebung. VAPORSANA-Saunaöfen werden je nach Bauart mit bis zu 60kg Steinen bestückt. Dabei entsteht ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Strahlungs- und Konvektionswärme. Die Sauna-Steine müssen hohen Qualitätsanforderungen genügen, sie sollten eine hohe Wärmeleitfähigkeit, eine hohe Dichte haben und nicht zur Rissbildung neigen. Eingesetzt werden vor allem Olivien-Diabas bzw. Perioditgestein. In der Sauna steigt die erwärmte Luft nach oben unter die Decke wie in der Grafik dargestellt. Um das typische Saunaklima zu erhalten, ist eine Vorheizphase von 45 Minuten bis zu einer Stunde notwendig. Erst dann haben sich die Wände und Bänke erwärmt und es entsteht das gewünschte Raumklima.

Die Farblicht-Stimulation

Eine Farblicht-Stimulation finden wir häufig in Softdampfbädern sowie Bio und Kräuter-Saunen. Farbe und Licht beeinflussen den menschlichen Organismus und unterstützen biologische Funktionen. Mit den folgenden vier Spektralfarben sollen ausgleichende Wirkungen erzielt werden:

  • Blau soll beruhigend auf den Organismus wirken.
  • Rot regt an und steigert das körperliche Wohlbefinden.
  • Gelb soll Nerven stärken und munter machen.
  • Grün wirkt regenerierend und erholsam, ist beruhigend.

Erfahren Sie hier mehr über die Farblichttherapie